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Leichtathletik

Es ist insbesondere bei Hanna Schmitt richtig gut gelaufen. Aber auch Lena Schmitt kann mit den Ergebnissen sehr zufrieden sein. Am Ende hatten die Beiden zusammen sechsmal Edelmetall auf Bundesebene gewonnen.

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Im Detail:

Hanna stellte bereits bei der ersten Disziplin auf den Zentimeter genau eine 5 Jahre alte Bestmarke ein. Sie warf den Diskus auf starke 33,93m. Verrückt war dabei, dass eine Konkurrentin die gleiche Weite warf und auch die zweitbesten Weiten der Beiden identisch waren. Da Hannas drittbester Versuch kürzer war, gewann sie Bronze statt Silber im Feld der Werferinnen.

Ähnlich gut lief es in der momentanen Paradedisziplin von Hanna. Bereits mit der übersprungenen Einstiegshöhe von 1,51m stand Hanna als Siegerin fest. Deshalb übersprang sie als nächste Höhe gleich 1,60m mit einem sehr guten Sprung im 1. Versuch. Da wir ihr Sprunggelenk etwas schonen wollten, ließ Hanna gleich 1,68m auflegen, was eine neue persönliche Bestmarke bedeutet hätte. Sie scheiterte nur knapp an dieser Höhe. Hanna konnte sich damit wie bereits vor vier Jahren über den Titel Deutsche DJK-Meisterin im Hochsprung freuen. Damals gewann sie in der U20-Wertung, jetzt bei den Frauen.

Im ersten Kugelstoßwettkampf der Saison lief es trotz starker Trainingsleistungen zunächst nicht ganz so gut an und sie blieb zunächst noch unter der 11m-Marke. Aber im letzten Versuch fokussierte sich Hanna und stieß mit 11,54m die nächste persönlich Bestleistung. Mit diesem Stoß verbesserte sie sich im starken Teilnehmerfeld vom 5. Platz auf den 2. Platz. Am Ende fehlten sogar nur 9 cm zum möglichen Sieg.

Die größte Überraschung folgte am zweiten Wettkampftag. Hanna hat im letzten Jahr keinen Speerwurfwettkampf bestritten, weshalb bei der Meldung zunächst unklar war, ob sie ohne eine aktuelle Qualifikationsleistung überhaupt antreten darf. Aufgrund ihrer

früheren Ergebnisse und ihrem sonstigen Leistungsniveau wurde sie aber in die Meldeliste aufgenommen.

Trotz der wenigen Trainingseinheiten mit dem Speer zeichnete sich bereits beim Einwerfen ab, dass zumindest ein ordentliches Ergebnis möglich sein sollte.

Der erste Wurf war mit 33,17m bereits sehr ordentlich. Danach pegelten sich die Weiten zunächst in diesem Bereich ein. Durch die Videoanalyse während des Wettkampfes konnten wir noch ein Fehlerbild erkennen. Hanna hat die technischen Hinweise in den letzten beiden Würfen gut umgesetzt und der Speer flog im fünften Versuch auf bereits sehr gute 35,41 m, nur wenige Zentimeter hinter ihrer persönlichen Bestleistung aus dem Jahr 2021.

Damit lag sie vor dem letzten Wurf auf dem 7. Rang, brauchte für das Podest aber einen Wurf über 36,41 m. Wie im Kugelstoßen gelang Hanna im letzten Versuch Außergewöhnliches. Sie traf den Speer perfekt und das Wurfgerät steckte bei, für sie und ihren Trainer, unglaublichen 39,11m. Damit gewann sie am Ende überglücklich die Bronzemedaille und es fehlten am Ende nur 80cm auf Platz 2 und zweieinhalb Meter auf die Siegesweite von 41,61m.

Damit hat Hanna neben dem Hochsprung eine zweite Qualifikationsnorm (37,50m) für die Süddeutschen Leichtathletikmeisterschaften in Koblenz geschafft.

Nach zwei langen Wettkampftagen bei sommerlichen 30 Grad landete Hanna Im abschließendem Weitsprungwettkampf mit guten 5,17m auf dem 4. Platz.

Lena gehörte zu den jüngsten Teilnehmerinnen in der Altersklasse U18 (Jahrgänge 2009/2010). Sie gewann bereits bei ihrer ersten Disziplin im Diskuswurf mit der guten Weite von 28,63m die erhoffte Silbermedaille.

Mit 9,54 m im Kugelstoßen verpasste sie knapp den Endkampf und belegte hier am Ende den 10. Platz.

Im Hochsprungwettbewerb zeigte Lena gute Sprünge und gewann am Ende mit übersprungenen 1,48m die Bronzemedaille, obwohl ihr aktuell noch etwas die Konstanz im Bewegungsablauf fehlt. Wenn sie verletzungsfrei bleibt und an ihrer Technik weiterarbeitet, sollten in Zukunft noch größere Höhen folgen. Die Freude über ihre etwas überraschende zweite Medaille bei den Deutschen DJK-Meisterschaften war groß.

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